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Das Forschungszentrum
Jülich leistet als Mitglied der
Helmholtz-Gemeinschaft
wirksame Beiträge zur Lösung
großer gesellschaftlicher
Herausforderungen in den
Bereichen Information,
Energie und Bioökonomie. Es
bearbeitet vielfältige Aufgaben
im Forschungsmanagement
und nutzt große, oft
einzigartige wissenschaftliche
Infrastrukturen. Arbeiten Sie
zusammen mit rund 5.900
Kolleginnen und Kollegen
themen- und disziplinen­übergreifend an einem der
größten Forschungszentren
Europas.

Die Zentrale Berufsausbildung leistet einen Beitrag zur Gewinnung qualifizierten Fachkräftenachwuchses durch berufliche Erstausbildung und Koordination von Praktikumsplätzen für Schülerinnen, Schüler und Studierende. Berufsausbildung orientiert sich am Bedarf der Organisationseinheiten sowohl qualitativ wie auch quantitativ und berücksichtigt aktuelle Bedarfslagen am regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Professionelle Ausbilderinnen und Ausbilder sichern ein hohes Qualitätsniveau der Berufsausbildung, um den spezifischen Bedarfsanforderungen in Forschung und Infrastruktur gerecht zu werden.

Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus bedeutet, dass Absolventinnen und Absolventen „marktfähig“ sind, um gute Chancen für Anschlussbeschäftigungen zu erhalten. Schülerinnen und Schüler werden durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen frühzeitig an wissenschaftliche Disziplinen und Berufsinhalte herangeführt. Zur Vorbereitung des wissenschaftlichen Nachwuchses vermittelt die Zentrale Berufsausbildung studentische Praktika.

Ausbildungsbeginn: 01.09.2019

2019A-014 - Ausbildung zum
Industriemechaniker (w/m) -
Ausbildungsbeginn 2019

Ihre Aufgaben:

Sie sind immer dann gefragt, wenn es auf höchste Präzision ankommt: Einrichtungen zum Messen und Justieren, Wägen und Zählen werden von Industriemechanikern im Einsatzgebiet Feingerätebau gefertigt. Aus einfachen Normteilen und bearbeiteten Halbzeugen, aus Kunststoff oder Metall bauen sie kleine Wunderwerke der Technik. Darin können mechanische, pneumatische und elektronische Bauteile zusammenwirken. Oft sind es Einzelstücke, Muster oder Kleinserien, die so entstehen – und nicht selten baut ein Einzelner so eine ganze Versuchseinrichtung alleine. Neben der Fertigung gehören Prüfen, Inbetriebnahme, Wartung und Instandsetzung zu den Aufgaben der Fachleute für kleine aber feine Technik. Auch in der Qualitätssicherung und im Service sind sie gefragt.

Ihr Profil:

Voraussetzung ist die Fachoberschulreife, also Hauptschulabschluss Sekundarstufe I oder Abschluss der Realschule. Wichtig sind auch gute Leistungen in Mathematik und Physik, Neigung zur Technik, sorgfältiges Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein und gute Zusammenarbeit.

Unser Angebot:

  • Die Ausbildung dauert normalerweise dreieinhalb Jahre. Neben der Praxis in den Werkstätten des Forschungszentrums gehört zweimal pro Woche der
    Berufsschulunterricht am Berufskolleg Jülich dazu. Zu Beginn steht ein gutes Jahr in der mechanischen Ausbildungswerkstatt an. An verschiedenen Werkstoffen werden Bearbeitungsverfahren wie bohren, fräsen und drehen erlernt. Diese Fähigkeiten können die Auszubildenden anschließend in den mechanischen Werkstätten der Institute erproben und erweitern. Hier werden Bauteile und Baugruppen für die Forschung montiert, überprüft und eingestellt.
  • Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr folgen Lehrgänge in der Zentralinstitut Technologie (ZAT): Die Arbeit mit größeren Werkzeugmaschinen,
    Kunststoffbearbeitung, Messen und Schleifen, A- und E-Schweißen, Hartlöten. Pneumatik und Elektropneumatik und die CNC-Ausbildung erfolgen in der zentralen Berufsausbildung Mechanik. Im letzten Ausbildungsjahr kommt in den
    mechanischen Werkstätten der Institute und Zentraleinrichtungen des
    Forschungszentrums die Spezialisierung im Einsatzgebiet Feingerätebau hinzu. Es gilt, Geräte fachgerecht aufzubauen und zu zerlegen, Bauteile herzustellen, zu prüfen und einzustellen. Und für den Fall, dass nicht alles auf Anhieb funktioniert, werden die zukünftigen Industriemechaniker auch zu Fachleuten für die Fehlersuche. Die Abschlussprüfung wird vor der Industrie- und Handelskammer Aachen abgelegt.
  • Die Ausbildung ist nicht firmenspezifisch. Durch Niederländischunterricht im Berufskolleg Jülich und ein Auslandspraktikum in Belgien oder den Niederlanden können die Auszubildenden des Forschungszentrums Jülich die so genannte Euregiokompetenz erlangen. Dadurch werden die Chancen auf dem euregionalen Arbeitsmarkt erhöht. Wer sich nach abgeschlossener Berufsausbildung weiter qualifizieren möchte, hat die Möglichkeit durch eine Fortbildung zum Techniker, Meister.
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD-Bund)

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre
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Ansprechpartner
Rebecca Gehder
Telefon: +49 2461 61 8648
www.fz-juelich.de